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Stadtplaner Lucio Costa hatte 1956 den Wettbewerb für
die neue Hauptstadt Brasilia gewonnen, die unter dem
Präsidenten Juscelino Kubitschek in nur drei
Jahren gebaut und 1960
eingeweiht wurde. Der
dreieckige "Platz der drei Gewalten” bildet das Ende
der Monumentalachse Brasilias mit den Regierungsgebäuden
des Architekten Oscar Niemeyer. Der Platz
wird gerahmt von den drei Staatsgewalten, dem Sitz
des Präsidenten im Planalto Palast (Palácio
Planalto),
dem Nationalkongreß (Congresso Nacional)
und dem Obersten Gerichtshof
(Supremo Tribunal Federal). Wer mehr zur Brasilianischen Moderne wissen will, lese Margret Becker (Hrsg.) Die unbekannte Moderne Brasiliens BTU Cottbus, 2005 ISBN 3-9808787-6-7 Wer mehr zur Gewaltenteilung wissen will, lese Christoph Möllers Gewaltengliederung (Jus Publicum 141) Mohr Verlag, Tübingen 2005 ISBN 3-1614867-0-6 |